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Wir sind in der 1.Bundesliga angekommen (19.04.26)

Unsere Damen schlagen geschwächten TTC Langweid klar mit 6:2

Das hätten Trainer und Mannschaft nach der durchwachsenen Vorrunde nicht mehr für möglich gehalten: Unser Zweitliga-Team gewann alle neun Rückrundenpartien und der Schlusspunkt am Sonntag fiel mit einem 6:2 im südbayerischen Derby gegen den FC Langweid deshalb mit 6:2 sehr klar aus, weil die Gäste auf zwei Stammspielerinnen verzichten mussten. Der TuS ist damit in der kommenden Saison als einziger Kreisverein in einer Bundesliga vertreten.

Bereits bei Bekanntgabe der Aufstellung war der Rekordkulisse in der bestens besetzten und stimmungsvollen Jahnhalle klar, dass es nur einen Sieger geben konnte. Während der TuS für diese eine, aber entscheidend Partie die Taiwanesin Yi-Ching Chu für den Nicht-EU-Ausländerposten anstelle der nicht ganz so starken Ägypterin Farida Badawy holte, trat der Tabellendritte TTC Langweid ohne zwei Stammspielerin an. Damit war klar, dass unser so konstant gewordenes Team diese Partie nie und nimmer verlieren würde. Zudem hätte bereits ein Unentschieden zum Titelgewinn und erstmaligen Aufstieg in die 1.Bundesliga gereicht.

Der TuS ging dann gleich in den Doppeln in Führung, wobei sich Motsyk/Hanslick gegen Romy Steffen und Anna Kaps nicht verausgaben mussten und Chu/Nalisnikovska gegen Aleksandra Bokova und Vitalija Venchute stark spielten. Wie talentiert die 17jährige und doch schon international erfahrene Russin ist, bewies sie dann in fünf beiderseits spektakulär geführten Sätzen gegen die routinierte und stark spielende Ukrainerin Iryna Motsyk. Auf deutlich weniger Widerstand stieß die ebenfalls erst neunzehnjährige Taiwanesin Chu gegen die Litauerin Vitalija Venckute, die sie dank ihrer Vorteile beim Aufschlag und auf der druckvollen Rückhand sicher beherrschte. Weniger spannend ging es bei einer 3:1-Führung nach der Pause am zweiten Paarkreuz zu. Die Ukrainerin Olena Nalisnikovska, die nach einer überragenden Rückrunde ohne Niederlage zum TTV Rastatt in die 3.Bundesliga wechselt, hatte mit Kaps ebenso wenig Probleme wie Janine Hanslick mit Steffen. Die große Zuschauerkulisse freute sich indes auf das Aufeinandertreffen im Spitzeneinzel. In diesem Jugend-Duell auf höchstem internationalen Niveau setzte sich bei herausragender Technik die auf der Vorhand noch druckvollere Aleksandra Bokova in vier spannenden und sehr knappen Sätzen gegen Yi-Ching Chu durch. Diese Partie sollte die beste und letzte sein vor der großartigen Kulisse, denn der Punkt zum 6:2-Endstand ging kampflos an den TuS, weil Venckute wegen einer Knöchelverletzung aus ihrem ersten Einzel nicht mehr antrat.

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1 Gedanke zu „Wir sind in der 1.Bundesliga angekommen (19.04.26)“

  1. Lieber Rudi,
    herzlichsten Glückwunsch, dass im 62sten Jahr (!) unter Deiner Leitung der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang. Erinnere mich gleichzeitig auch daran, dass uns 1978 in Köln-Porz nur ein Ball zum Aufstieg gefehlt hat. Umso schöner, dass es Bruck nun nach 48 Jahren gelungen ist.

    Liebe Grüße aus Donauwörth
    Bull

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