Die leisen Hoffnungen unseres zweiten Damenteams auf einen Befreiungsschlag in der 3.Tischtennis-Bundesliga erfüllten sich nicht: Das abstiegsgefährdete TuS-Quartett unterlag in einem hochklassigen Duell dem favorisierten Tabellendritten BSC Rapid Chemnitz mit 3:6 und rutschte nach Minuspunkten auf den Abstiegsplatz neun ab. Der Druck vor dem Doppelstart in der Jahnhalle am Samstag um 17.30 Uhr gegen den TSV Rastatt und am Sonntag um 13 Uhr gegen den direkten Konkurrenten TTG Süßen wächst also.


Dabei begann alles sehr erfreulich für die Gastgeberinnen: Sie stellten die Doppel um und führten durch Patseyeva/Hanslick und Felbermeier/Schultz vor Beginn der Einzel mit 2:0. Die Hoffnung der engagierten Zuschauer auf einen Überraschungscoup erhielten aber gleich anschließend einen Dämpfer. Die Weißrussin Hanna Patseyeva unterlag im nordosteuropäischen Duell der starken litauischen Nationalspielerin Emilija Riliskyte ebenso wie die beim TuS groß gewordene Janine Hanslick der ungarischen Ex-Nationalspielerin Edina Toth, so dass beim Zwischenstand von 2:2 bei Pausenbeginn alles offen schien.




Danach aber setzten sich die ohne das Abstiegsgespenst im Nacken befreiter aufspielenden und letztlich ein wenig stärkeren Sächsinnen entscheidend ab: Steffi Felbermeier gab sich als amtierende bayerische Einzelmeisterin gegen Sophie Schädlich zwar erst im fünften Satz geschlagen und Lea-Marie Schultz ging gegen Lara Neubert trotz guter Gegenwehr ohne Satzgewinn vom Tisch. Beim Zwischenstand von 2:4 keimte noch einmal Hoffnung auf, als Patseyeva geduldig und taktisch klug gegen Toth zu einem beachtlichen 3:1-Sieg kam und Hanslick gegen Riliskyte einen Entscheidungssatz erzwang. Den verlor sie allerdings und weil auch Steffi Felbermeier gegen Neubert unterlag, stand am Ende eine 3:6-Heimniederlag an der Anzeigentafel.