Drei Punkte aus dem Doppelstart in Baden bringt unsere zweite Garnitur in der 3.Bundesliga aus Baden mit. Nach einem 6:4-Sieg bei der DJK Offenburg folgte ein 5:5 bei der TG Rastatt, so dass unser Team Dritter in der 3.Bundesliga bleibt. Der Anschluss an die Spitze bleibt weiter gewahrt.
Die Partie in Offenburg ließ sich nicht gut an, denn unsere bislang ungeschlagenen Doppel blieben sieglos. Beide Duos verloren sehr knapp in fünf Sätzen. Dann aber zeigte das Brucker Quartett, dass es kämpfen kann. In den Spitzeneinzeln zeigten die gerade erst aus Taiwan angereiste Yi-Ching Chu und die beim TuS groß gewordene Janine Hanslick ihre Klasse und glichen sicher zum 2:2-Pausenstand aus. Doch erneut gerieten die Bruckerinnen unter Druck, als die fünfzehnjährige Anna Walter eine 2:1-Satzführung gegen Ramona Betz nicht ins Ziel brachte. Ein Glück, dass Steffi Felbermeier im Krimi gegen Petra Heuberger die Nerven behielt und mit 15:13 und mehrfacher Verlängerung im Entscheidungssatz gewann.
Doch die Gastgeberinnen, die besser spielten, als ihr Saisonstart vermuten ließ, blieben auf Augenhöhe bis zum 4:4-Zwischenstand. Einem erneut klaren Sieg der jungen Taiwanesin Chu stand eine Niederlage von Hanslick gegen die starke Jana Kirner gegenüber. Doch auf den letzten Drücker sicherte sich der TuS doch noch den Sieg: Anna Walter blieb beim 3:0 gegen Petra Heuberger ungefährdet und Steffi Felbermeier wurde zur „woman of the match“, als sie auch die starke Ramona Betz in der Verlängerung des fünften Satzes schlug.
Solchermaßen gestärkt ging es nach kurzer Nacht weiter nach Rastatt, wo bereits mittags das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenführer TG Rastatt anstand. Hier gab es ein Wiedersehen mit der Ukrainerin Olena Nalisnikovska, die sechs Jahre lang für uns gespielt hatte. Und die Kiewerin zeigte, dass sie nichts verlernt hat, und gewann ihr Doppel gegen Felbermeier/Walter glatt. Doch Chu/Hanslick hielten den TuS mit einem 3:1-Sieg im Rennen. Die erste Runde der Spitzeneinzel brachte einen stark herausgespielten Sieg von Chu gegen die in dieser Saison bislang so starke Abwehrspielerin Jennie Wolf. Und weil Janine Hanslick für eine ebenfalls starke Partie gegen ihre bisherige Clubkollegin Nalisnikovska trotz eines 1:3-Satzergebnisses sehr knapp unterlag, ging es mit 2:2 in die Pause.
Auch danach blieb die Partie bis zum Endstand ausgeglichen: Im zweiten Paarkreuz war die Ukrainerin Kataryna Kiziuk zu stark für Anna Walter, aber Stefanie Felbermeier konnte gegen Elisabeth Wormuth den Ausgleich wieder herstellen. In den Spitzeneinzeln zeigte Chu, wie wertvoll sie für den TuS ist: Die Neu-Bruckerin gewann knapp gegen die Alt-Bruckerin Nalisnikovska, während Janine Hanslick auch gegen Jennie Wolf trotz einer Viersatzniederlage nicht enttäuschte. Und am zweiten Paarkreuz blieb alles wie gehabt: Kateryna Kiziuk war auch für Steffi Felbermeier ein wenig zu stark und auch Anna Walter hielt sich an Wornath schadlos. Nach dem leistungsgerechten Remis bleibt unser Team wie im Vorjahr Dritter, liegt aber noch auf Tuchfühlung mit den beiden Spitzenteams.

