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Ein doppelter Befreiungsschlag (22./23.03.24)

Spiel-, kampf- und nervenstark hat unser junges Team vorzeitig den Verbleib in der 3.Bundesliga gesichert. Sowohl gegen TTF Rastatt als auch gegen die TTG Süßen gab es einen 6:4-Sieg, so dass drei Runden vor Schluss mit 15:15 Punkten der Klassenerhalt praktisch sicher ist. In den drei ausstehenden schweren Auswärtsspielen in Neckarsulm, Weinheim und Dachau ist der lange Zeit drohende Abstieg angesichts von 15:15 Punkten kein Thema mehr.

In beiden Fällen kamen die begeisterten Fans angesichts der Spannung in vielen sehr knappen und hochklassigen Partien voll auf ihre Kosten. Alle Kenner sind sich einig, dass die 3.Bundesliga derzeit so stark ist wie noch nie und so müssen einige Teams weiter um den Klassenerhalt bangen. Stärke unseres Quartetts war am Wochenende erneut seine mannschaftliche Ausgeglichenheit, zu der sich bei oft sehr engen Spielständen eine beachtliche Nervenstärke gesellte, die zu einigen sehr knappen Ergebnissen vor allem gegen die ein wenig unglücklich agierenden Gäste aus dem württembergischen Süßen führte.

Diese hatten mit der Inderin Priyadarshini Das die wohl beste Spielerin der 3.Bundesliga in ihren Reihen, so dass wir am Sonntag wie zuvor schon am Samstag gegen Aufsteiger Rastatt mit der Hypothek ins Spiel ging, dass im Gästeteam eine kaum schlagbare Spitzenspielerin stand. Denn auch die vielfache frühere deutsche Nationalspieler Tanja Krämer als Rastatts Neuzugang für die Rückrunde stellte eine kaum lösbare Aufgabe dar. So war es dann auch, in beiden Partien gewannen die Gäste das Spitzendoppel und beide Spitzeneinzel. Daher war der TuS gegen Rastatt mit einem 2:2-Pausenstand sehr zufrieden, den Hanna Patseyeva mit einem Fünfsatzsieg gegen die Ukrainerin Alina Vydruchenko möglich machte. Janine Hanslick hatte zwar gegen Tanja Krämer wie zu befürchten wie später auch Patseyeva trotz guter Gegenwehr keine Chance, hielt aber beim 2:3 gegen Vydruchenko sehr gut mit. Die Entscheidung fiel hier am zweiten Paarkreuz, wo Steffi Felbermeier und Lea-Marie Schultz gegen Anna Gaiser sicher gewannen und sich gegen die Ukrainerin Kateryna Kiziuk knapp in fünf Sätzen behaupteten.

Tags darauf war es anfangs vergleichsweise still unter den TuS-Fans, denn im Doppel konnten nur Patseyeva/Hanslick punkten, während in den Spitzeneinzel Patseyeva gegen Amelie Fischer in vier und die stark aufspielende Janine Hanslick gegen Priyadarshini Das erst im fünften Satz verloren. Nach der Pause kam der TuS schnell zum 3:3-Ausgleich, weil Felbermeier gegen die Süßener Ersatzspielerin Mona Brock keine Probleme hatte und Lea-Marie Schultz hauchdünn in der Verlängerung des Entscheidungssatzes gegen die starke Ann-Katrin Ziegler gewannen. Patseyeva blieb zwar gegen Das chancenlos, das aber egalisierte Janine Hanslick mit einer spielerisch und  kämpferisch starken Leistung gegen Amelie Fischer. Auf die Siegerstraße kam das junge TuS-Team erst in der Schlussphase, als die konstant stark spielende Steffi Felbermeier gegen Ziegler und die gegenüber der Vorsaison weiter verbesserte Lea-Marie Schultz gegen Brock keinen Satz abgaben.

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