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Erstmals an der Tabellenspitze (15.01.22)

Unsere Regionalliga-Damen schlagen Thannhausen im Derby

So leicht, wie der 7:3-Endstand suggeriert, fiel unseren Regionalligistinnen der Sieg im südbayerischen Regionalliga-Derby gegen die TSG Thannhausen nicht. Dafür war er umso wertvoller, mit 13:1 Punkten übernimmt unser Team erstmals die Tabellenspitze. Diese gilt es schon am kommenden Samstag um 15 Uhr in Thüringen beim TTC Schwarza zu verteidigen.

Dabei startete das TuS-Quartett auch ohne die Spitzenspielerin Danielle Kelly furios. Die neunzehnjährige Nationalspielerin aus Wales hatte auf die Reise angesichts der schwierigen Corona-Situation und wechselvoller Quarantäne-Bestimmungen verzichtet. Für sie kam Steffi Felbermeier ins Team, die eigentlich Stammspielerin des TuS-Bundesligateams ist. 

Das zahlte sich aus, denn Steffi Felbermeier trug zur 2:0-Führung nach den Doppeln ebenso bei wie gleich danach zum 4:0 nach den Spitzeneinzeln, als sie Sarah Alzinger sicher beherrschte. Sehr wertvoll war hier der hart erkämpfte Fünfsatz-Sieg von Ronja Brüchert gegen die jugendliche bayerische Kaderspielerin Luna Brüller. Diesem Kader gehört auch Lea-Marie Schultz vom TuS an und sie erhöhte gegen Hedi Hegedis auf 5:0. Wer jetzt ein Brucker Schaulaufen auf der Zielgeraden erwartete, sah sich freilich getäuscht. Es spricht für die schwäbischen Gäste, dass sie nie aufsteckten, obwohl auch sie auf ihre ausländischen Spitzenspielerinnen aus Südamerika corona-bedingt verzichten mussten. 

Lea-Marie

Haike Zhang verlor ihr erstes Einzel gegen die starke Lisa-Mia Tjarks und dann gewann Thannhausen gar beide Spitzeneinzel. Luna Brüller zeigte beim Sieg über Steffi Felbermeier ihr großes Talent und Sarah Alzinger schaltete Ronja Brüchert aus. Die Partie stand plötzlich auf der Kippe, zumal sich der TuS auch in beiden Schlusseinzeln schwer tat. Doch Lea-Marie Schultz und Haike Zhang behielten die Nerven, vermieden ein Remis als Endergebnis und stellten den letztlich verdienten 7:3-Sieg sicher.

Das sehr stabil gewordene TuS-Team ist also gewarnt, wenn es in knapp zwei Wochen das verlegte Vorrundenspiel in Thannhausen nachholt. Das aber muss gewonnen werden, denn die schwersten Aufgaben auf dem Weg zur nicht mehr auszuschließenden Regionalliga-Meisterschaft kommen erst noch. Und der junge und weiter steigerungsfähige TuS-Kader brennt darauf, dieses Ziel zu erreichen. Und wenn irgendwann im Lauf der Rückrunde Danielle Kelly wieder zum Team stößt, sind die personellen Möglichkeiten noch größer.

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