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Iryna und Olena machen’s möglich (07.10.23)

Wertvoller Auswärtspunkt für unser Quartett im bayerischen Derby

Nicht unbedingt zu erwarten war das 5:5-Unentschieden, das unser Zweitligateam beim TTC Langweid mitnahm. Im Vorjahr hatte der TuS das bayerische Derby noch zweimal verloren, diesmal sorgten die beiden Ukrainerinnen Iryna Motsyk und Olena Nalisnikovska dafür, dass der TuS nach zwei Spieltagen mit 3:1 Punkten gut im Rennen der zweithöchsten deutschen Spielklasse liegt.

Kurioserweise trafen Iryna und Olena nicht nur im Doppel, sondern auch in allen vier Spitzeneinzeln auf ihre Landsfrauen Ganna Farladanska und Diana Styhar. Im Gegensatz zum Vorjahr ließen die bereits seit einigen Jahren für den TuS startenden Iryna und Olena nichts anbrennen und gewannen alle vier Einzel sicher. Vor allem Nalisnikovska zeigte dabei einen Drang zu offensivem Tischtennis wie noch nie, was man von Motsyk ja gewohnt ist. Schwer wurde es für die beiden TuS-Spitzenspielerinnen nur im Doppel, wo sie auf mehr Widerstand stießen als in den vier Einzeln zusammen, sich am Ende aber doch durchsetzten.

Mit internationaler Klasse bekamen es aber auch das TuS-Eigengewächs Janine Hanslick und die in der zweiten Saison für uns startende Milena Burandt aus der Oberpfalz zu tun. Das lag daran, dass Langweid im Doppel neben der herausragenden Veronika Matiunina aus der Ukraine die Litauerin Vitalja Venckute und im Einzel Chelsea Edghill aus Guyana aufbot. Weder Janine noch Milena konnten mit der starken Veronika Matiunina aus der Ukraine mithalten, die als Neuzugang sowohl im Doppel als auch in beiden Einzeln am zweiten Paarkreuz einsame Klasse war. Kein Wunder, im Vorjahr war sie zweitbeste U15-Spielerin Europas und inzwischen ist das Riesentalent ein Jahr reifer und sicherer geworden. 

Also mussten sich die beiden jungen TuS-Spielerinnen an Chelsea Edghill aus Guyana halten, wollten sie auch nur eine Partie gewinnen. Das scheiterte zum einen an der erkennbaren spielerischen Verbesserung der jungen Südamerikanerin, zum anderen an den einerseits technisch starken und andererseits nach Meinung auch der TuS-Trainer nicht immer regelkonformen Aufschlägen von Chelsea. Sie machte in vier Sätzen gegen Milena Burandt nicht weniger als neunzehn direkte Punkte damit, was weitgehend den Unterschied ausmachte. Janine Hanslick erging es kaum besser, so dass am Ende ein skurriles, aber leistungsgerechtes 5:5 stand. Skurril deshalb, weil der TuS durch Olena und Iryna ein 5:0 holte, am starken zweiten Paarkreuz der Gastgeberinnen aber ein 0:5 nicht verhindern konnte. Das Gesamtergebnis indes stellte die vielen mitgereisten TuS-Fans, die akkustisch ebenfalls ein beachtliches Remis in der Halle erzielten, mehr als zufrieden.

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