Vier Punkte im Gepäck

Bundesliga-Start mit zwei souveränen Auswärtssiegen (18./19.09.21)

Ein Auftakt nach Maß ist den Tischtennisspielerinnen des TuS Fürstenfeldbruck zum Saisonstart der 3.Bundesliga gelungen. Sie holten beim Doppelstart in Unterfranken vier Punkte und betrieben damit beste Werbung für das erste Heimspiel, das am kommenden Wahl-Sonntag um 14 Uhr in der Sporthalle des Graf-Rasso-Gymnasiums ausgetragen wird. Die Jahnhalle ist Wahllokal und konnte diesmal nicht als Spiellokal gewählt werden. Die einzig mögliche Wahl ist die Sporthalle des Graf-Rasso-Gymnasiums.

Viktoria Wombach unterlag dem TuS mit 1:6 und der TSV Hofstetten gar mit 0:6. Beide erwiesen sich als die idealen Auftakt-Gegner, denn sie konnten mit dem starken TuS-Quartett nicht ganz mithalten. So wurden die Doppel, die nach dem Weggang von Maria Yovkova und der hinzugekommenen Olena Nalisnikovska neu formiert werden mussten, getestet. Dass Olena mit ihrer ukrainischen Landsfrau Iryna Motsyk gut kommunizieren konnte, war klar. Dass beide trotz unterschiedlicher Spielauffassungen auch taktisch harmonieren, erweist sich im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf mit teils deutlich schwierigeren Aufgaben als vielversprechend. Erfreulich war fraglos auch, dass Janine Hanslick und Steffi Felbermeier sich gut ergänzten und so in beiden Partien eine beruhigende 2:0-Führung vor den ersten Einzeln ermöglichten.

Hier gab es den einzigen Gegenpunkt in Wombach, denn Olena Nalisnikovska zeigte beim ersten Einzel im TuS-Trikot die Nervosität, die viele Spielerinnen bei ihrem Debut plagt. So unterlag sie der zurecht im Vorfeld als gefährlich eingeschätzten Renate Kissner, während Iryna Motsyk gegen Anna Heeg nichts anbrennen ließ. Janine Hanslick bezwang dann Claudia Edelhäuser und Steffi Felbermeier setzte sich gegen Anna Jansen durch. Den Schlusspunkt zum 6:1 setzte dann erneut Iryna Motsyk, die ihren Siegenzug aus der abgebrochenen letzten Saison nahtlos fortsetzte. Natürlich war wie so oft im Tischtennissport das Endergebnis klarer als der Spielverlauf, weil das TuS-Quartett auch bei knappen Spielständen wie etwa Verlängerungen kühlen Kopf behielt. Das ist im Hinblick auf die schwierigere Aufgabe am Sonntag gegen Neckarsulm auch nötig. Wie immer sehr freundschaftlich verlief dann die Partie tags darauf in Hofstetten bei Aschaffenburg. Beide Teams und beide Trainer kennen und schätzen sich seit etlichen Jahren. Wieder gelang dem TuS ein recht sicheres 2:0 in den Doppeln, die damit für das kommenden Wochenende stehen sollten. Diesmal aber trumpfte auch Olena Nalisnikovska aus Kiew auf und ließ der renommierten bayerischen Spitzenspielerin Svenja Horlebein keine ernsthafte Gewinnchance. Iryna Motsyk gab zwar wie manches Mal den ersten Satz gegen die starke Sophia Deichert ab, dann aber beendete sie das Taktik-Studium wie so oft erfolgreich, stellte sich besser ein und gewann noch sicher mit 3:1. Mit 4:0 ging es also in die Pause, ehe auch die Brucker Eigengewächse Steffi Felbermeier gegen Lea Fath und Janine Hanslick gegen Anna-Luisa Herrmann voll überzeugten. Während Hofstetten nach der zweiten Nullrunde in der jungen Saison bereits um den Klassenerhalt bangt, ist der TuS auf dem richtigen Weg zu einem Platz in der oberen Tabellenhälfte. Wie realistisch dieses Ziel ist, wird sich am Wahlsonntag zeigen. 

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